Was kostet ein Lektorat?
Preise, Normseiten und alles, worauf du achten solltest
Die Antwort hängt vom Umfang deines Manuskripts, der gewünschten Leistung und dem Zustand deines Textes ab. Damit du Angebote besser vergleichen und dein Budget planen kannst, schauen wir uns die wichtigsten Fragen an.
Was ist eine Normseite?
Eine Normseite ist eine standardisierte Maßeinheit für Manuskripte. Üblicherweise umfasst sie 1.500 Zeichen inklusive Leerzeichen.
Die Seitenzahl in Word entspricht deshalb nicht automatisch der Anzahl deiner Normseiten. Die Normseite erleichtert die Berechnung des Umfangs verschiedener Manuskripte.
Die Preise unterscheiden sich je nach Anbieter und Leistungsumfang. In der Regel kostet ein Lektorat zwischen 4€ und 12€ pro Normseite, wobei manchmal auch 1.800 Zeichen für eine Normseite berechnet werden.
Hier im House of Vespertine findest du folgende Angebote (immer inkl. Mehrwertsteuer und 1.500 Zeichen pro Normseite):
- Einsteiger Lektorat: 150–250 € für 30–50 Seiten. Du erhältst Unterstützung bei der Überarbeitung und kannst das Feedback anschließend auf dein gesamtes Manuskript übertragen. Es ist eine gute Alternative, falls das Budget für ein Volllektorat nicht da ist.
- Teillektorat: ab 5 € pro Normseite. Ideal für einzelne Szenen, eine Leseprobe oder einen ausgewählten Manuskriptabschnitt. Es kann auch bedeuten, dass nur der Inhalt oder der Stil lektoriert wird, was bei mir auf Anfrage möglich ist.
- Volllektorat: ab 5 € pro Normseite. Hier werden Inhalt und Stil deines Manuskripts bearbeitet.
- Korrektorat: ab 3 € pro Normseite. Der Fokus liegt auf Rechtschreibung, Grammatik und Zeichensetzung.
- Volllektorat mit anschließendem Korrektorat: ab 7,50 € pro Normseite im Paket.
Die genannten Preise sind Einstiegspreise. Welches Angebot für dein Projekt passt, besprechen wir vor Beginn der Zusammenarbeit. Erfahrungsgemäß wird es selten teurer, außer es ist außergewöhnlich viel Aufwand, das Manuskript zu lektorieren.
Was beeinflusst den Preis?
Der Umfang: Ein längerer Roman bedeutet mehr Text, der bearbeitet werden muss.
Der Zustand des Manuskripts: Ein bereits gründlich überarbeiteter Text stellt andere Anforderungen als ein Manuskript mit größeren strukturellen Baustellen. Hier kann man auf Anfrage auch etwas sparen.
Die gewünschte Leistung: Ein inhaltliches Lektorat betrachtet beispielsweise Plot, Figurenentwicklung, Logik und Spannungsaufbau. Ein stilistisches Lektorat konzentriert sich auf Lesefluss, Wortwahl und Erzählstimme/Perspektive. Beim Korrektorat geht es dagegen um sprachliche Richtigkeit.
Auch komplexes Worldbuilding, mehrere Handlungsstränge und besondere Genreanforderungen können bei der Bearbeitung eine Rolle spielen.


